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Formenvielfalt am Waschplatz
Kreis, Quadrat, Oval, Rechteck. Nie war die Formenvielfalt in der Badgestaltung größer – nie kreativer. Geometrische Formen in allen Variationen halten Einzug ins Bad. Klare Linien, organische Rundungen, markante Ecken. Formen inspirieren. Formen schenken Komfort.
links: Die klaren Formen von Quadrat und Rechteck bilden ein harmonisches Bild von Symmetrie bei der Gestaltung des Waschplatzes von Alape.
oben: Klassische Formensprache: Waschtisch der Serie Vero von Duravit
Ideenreichtum ohne Grenzen
Früher waren die Entwürfe für Waschbecken, Duschen und WCs nicht sonderlich kreativ. Hauptsache der Zweck der Körperreinigung war erfüllt. Heute entwickeln Designer ständig neue Formen für Waschtisch, Wanne, Bidet & Co. Jede Raumgröße und jede Raumform lässt sich durch eine durchdachte Auswahl perfekt einrichten. Der Anspruch der Hersteller an Design mit Komfort ist so hoch wie nie zuvor. Heute gilt die Maxime: Ein Raum bekommt sein Gesicht durch die Formen seines Interieurs. Das Zusammenspiel der einzelnen Elemente und ihrer Geometrie entscheidet, ob ein harmonisches Ganzes entsteht.
Formen und Stil
Wer stilvolle Gestaltung in zeitgemäße Baderäume einbringt, unterstreicht damit seinen individuellen Typ. Eine gefühlvolle Raumgestaltung vereint die persönliche Note der Bewohner und den Stil der gesamten Innenarchitektur der Wohnräume mit dem Komfort der Gegenstände. Bei aller Formschönheit und Raffinesse darf eines jedoch nicht vergessen werden: Der in Form gebrachte Gegenstand sollte ebenso praktisch in der täglichen Nutzung wie pflegeleicht in hygienischer Hinsicht sein.
links: Die Raumwirkung skulptural unterstützen mit dem quadratischen Becken der Q-Serie von Alape.
Formen brauchen ihren Platz
Doch wie wirkt Geometrie im Raum? Fest steht: Die Form jedes einzelnen Einrichtungsgegenstandes verändern den Charakter eines Wohnraumes auf seine Art. Ein hoher, breiter Designschrank kann noch so schön sein, er passt einfach nicht in einen kleinen quadratischen Raum. Eine freistehende rechteckige Badewanne wirkt in einer Ecke völlig fehl am Platze. Quadratisches oder rechteckiges Design lässt sich wunderbar mit geschmackvollen kreisrunden oder ovalen Accessoires kombinieren, da sie dem Raum eine weichere Note verleihen. Andersherum kann es genauso funktionieren. Wer sich für Waschbecken, Dusche, Wanne und WC ohne Ecken und Kanten entscheidet, kann dem organischen Ganzen durch rechteckige oder quadratische Möbel und Accessoires einen kühlen Touch verleihen.
Ovales verkörpert Weiches, Ebenmäßiges und Harmonisches.
Ovale Formen geben dem Betrachter ein Gefühl von Offenheit. Ein Eindruck, der sich positiv auf die Raumgestaltung auswirkt, besonders bei kleinen Räumen. Eine klare ovale Form fügt sich problemlos in die unterschiedlichsten Architekturstile ein.
oben und links: Waschvergnügen mit der besonderen Form: Das ovale Schalenbecken von Alape wirkt besonders filigran. Ein schmaler Sockel verstärkt den Eindruck der schwebenden Leichtigkeit.
Exakt und gradlinig
Quadratische Formen überzeugen durch ihre Klarheit und ihre reduzierte Gestaltungssprache. Quadratische Möbel, Waschtische und Schränke wirken auch jenseits ihrer reinen Funktion als Objekte. Wie eigene kleine Skulpturen nehmen sie ihren Platz im Raum ein. Rechteckige Formen brauchen einen großzügigen Raum, in dem sie ihre Breite zur Geltung bringen können.
links: Der flächig integrierte, ebenfalls quadratische Wasserablauf korrespondiert mit der klaren Form des Q-Beckens von Alape. Besonderer Clou: Der Ablauf scheint optisch zu verschwinden, da er mit der Beckenfarbe übereinstimmt.
oben: Puristen und Individualisten mit einem Gespür für langlebiges Design sind von den klaren, klassisch eckigen Formen der Vero-Serie von Duravit begeistert.
Organische Formen: Fließende Verbindung mit dem Raum.
Eine geschwungene Formgebung wirkt niemals dominant im Raum, sondern fügt sich harmonisch ein. Organische Formen sind Natur pur. Sie strahlen eine besondere Harmonie aus und wirken besonders attraktiv und kontrastreich in Verbindung mit eckigen Badmöbeln.
links: Flow von Keramag: Der Designer und Architekt Hadi Teherani verfolgt mit Flow den Designansatz, dass sich die keramischen Produkte optisch aus der Wand in den Raum hineinformen. Hervorstechend: Die Griffe der Badmöbel formen sich fließend aus der Front heraus.
Runde Formen wirken formvollendet und ganzheitlich.
Runde Objekte strahlen Ruhe aus. Runde Formen sind der Inbegriff von Natürlichkeit, insbesondere in der Verbindung mit Wasser. „Nicht der Hammerhieb, sondern der Tanz des Wassers rundet den Kiesel zur Schönheit“ – wie ließe sich die Beziehung zwischen Stein und Wasser treffender beschreiben, als in diesem Sinnspruch des indisch-bengalischen Literatur-Nobelpreisträgers Rabindranâth Tagore.
Oben und links: Villeroy & Boch hat sich bei der Kollektion Pure Stone vom Wechselspiel zwischen Wasser und Stein inspirieren lassen. Durch die organische Form des Kieselsteins wirkt Pure Stone gleichermaßen schlicht und natürlich-schön.
Säulenformen bringen Höhe ins Spiel.
Der eckige Säulenwaschtisch von Alape wirkt durch seinen freien Stand im Raum wie ein markantes, solitäres Brunnenobjekt.


